Song des Monats. Lyrik tipetitop!
Montag, 7. Dezember 2015
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Grünzeugs
Ich bin kein
Materia-girl, geschweige denn eine Marsianerin, aber einmal im Jahr gehts mit
mir halt auch durch und irgendwie will der Prollo dann raus. So auch
gestern. Marsimoto war in der Stadt. Ich mag ja das letzte Album sehr. Es hat
mich bei einigen Autofahrten begleitet. Somit bin ich auch einigermaßen
textsicher. Lieblingsstelle: "Merk dir, da wo Lebensräume wachsen ist meistens auch der Ort, wo Lebensträume platzen." Ich konnte das durchwegs sehr jugendliche Publikum rings um mich
rum mit meinen Rapkünsten beeindrucken, aber nach ner Zeit wurde das Konzert
monoton. Vielleicht hatte die Band doch zu viel gekifft und ich zu wenig, bzw.
gar nicht. Abgetanzt habe ich trotzdem, der Beat verlangt es dem Körper ab. Ich
konnte nicht anders. Es war fein als es aus war. Ich vergebe auf der
Barbaraschen Konzertskala 5 von möglichen 10 Punkten, aber auch nur weil ich
Grünzeugs liebe.
Labels:
Grünzeugs,
Marsimoto in der Arena Wien
Standort:
Vienna, Austria
Mittwoch, 25. November 2015
Its my home, home, home, home home home home home
Schönster neuer Song seit langem.
I am alone in a box of stone
When all is said and done
As the wind blows to the east from the west
Unto this bed, my tears have their solemn rest
I am lonely, alone in a box of stone
They claim they loved me but they all lieing
I am lonely alone in a box of my own
And this is the place, I now belong
Its my home, home, home, home home home home home
It wasnt easy getting used to this
I use to scream
Its not true, that its only when the door is locked
That nobody enters
Cuz mine has been open till your demise
But none had come, well who am I,
What have i done wrong?
Ive been lonely, alone in a box of my stone
They claim to be near me but they were all lying, its not true
Ive been lonely, alone in a box of my stone
This is the place I know I now belong
Its my home, home, home, home home home home home
Friends, I have met
Lovers have slept and wept
Promises to stay had never been kept
This bare truth of which most wont share
I hope you share, I hope you share
Cuz I have been lonely
Alone in a box of my own
They claim to love me and be near me
But they are all lieing
I have been lonely, alone in a box of my stone
And this is the place I now know I belong
Der ORF braucht halt immer etwas länger, aber egal endlich bekommt die Stimme die Aufmerksamkeit der breiteren Masse:
http://tvthek.orf.at/program/Kulturmontag/1303/Kulturmontag/11875256/Kult-Verdacht-Der-Pop-Poet-Benjamin-Clementine/11875270
I am alone in a box of stone
When all is said and done
As the wind blows to the east from the west
Unto this bed, my tears have their solemn rest
I am lonely, alone in a box of stone
They claim they loved me but they all lieing
I am lonely alone in a box of my own
And this is the place, I now belong
Its my home, home, home, home home home home home
It wasnt easy getting used to this
I use to scream
Its not true, that its only when the door is locked
That nobody enters
Cuz mine has been open till your demise
But none had come, well who am I,
What have i done wrong?
Ive been lonely, alone in a box of my stone
They claim to be near me but they were all lying, its not true
Ive been lonely, alone in a box of my stone
This is the place I know I now belong
Its my home, home, home, home home home home home
Friends, I have met
Lovers have slept and wept
Promises to stay had never been kept
This bare truth of which most wont share
I hope you share, I hope you share
Cuz I have been lonely
Alone in a box of my own
They claim to love me and be near me
But they are all lieing
I have been lonely, alone in a box of my stone
And this is the place I now know I belong
Der ORF braucht halt immer etwas länger, aber egal endlich bekommt die Stimme die Aufmerksamkeit der breiteren Masse:
http://tvthek.orf.at/program/Kulturmontag/1303/Kulturmontag/11875256/Kult-Verdacht-Der-Pop-Poet-Benjamin-Clementine/11875270
Dienstag, 24. November 2015
A young boy took himself too serious He took a gun and aimed at god.
Ein Spektakel der
Sonderklasse bot gestern Abend Naked Lunch in der Arena Wien. Als lange Hörerin
der Band bin ich den Jungs ja äußerst freundlich und gut gestimmt. Sie können
mich nicht enttäuschen und so war es auch. Ein Gitarrengeschrammel per excellence.
Ihre Musik bewegte mich auch zu einigen Bildern, die eher schlecht als recht
als gelungen zu bezeichnen sind.
Das Publikum war
eher statisch, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Was solls, schön
wars.
Labels:
Naked Lunch
Standort:
Vienna, Austria
Adventszeit ist Bastelzeit
Alle Jahre
überkommt es mich, wie schnell doch der November um ist und ich fast schon
wieder zu spät dran bin um meinen alljährlichen Adventskalender für meine
Nichte zu basteln. So auch in diesem Jahr.
Ich dachte mir
ich sei gut vorbereitet. Ich hatte eine wunderschöne Vorlage im Netz gefunden
und das war der Plan:
Daraus wurde
aber dann diese Realität:
Irgendwie habe
ich die Druckvorlage nicht vollständig aufs Papier übertragen und beim Zusammenfalten
der Päckchen ist mir aufgefallen, dass bei allen der Boden fehlt. Hatte dann
kurz ein Tief, weil ich auf die Schnelle nicht wusste, wo ich nun eine neue Idee
herzaubern sollte, da ja auch dieser noch bis Dienstag fertig gebastelt in die
Post gehörte. Sonst bekommt es das liebe Kind ja nicht mehr rechtzeitig zum
Adventsbeginn. Nach dem kurzen Besuch am Samstagmorgen im Papiergeschäft
entschied ich mich dann für einfache kleine Säckchen. Auf den Inhalt kommt es
ja hoffentlich doch noch mehr an, als auf die Verpackung und dieser ist in
diesem Jahr besonders super. Es gibt eine Weihnachtsplaymobilkrippe. Oh yeah!!!
Schöner Song der das Basteln erleichtert:)
Montag, 23. November 2015
Weißes Blatt Papier
Manches Mal, aber
eher ganz selten sitze ich vor diesen Seiten und sie befüllen sich eher zögerlich.
Das digitale Zeitalter gaukelt mir nicht zu selten eine leere Fläche vor, die
einem weißem Blatt Papier sehr ähneln. Meine Gedanken schweifen ab, allerdings
besteht eine leichte Analogie zur eigentlichen Geschichte, die ich hier gerne
erzählen möchte.
Gestern, einer
vierstündige Zugfahrt später, entstieg ich dem Zug im schönen Kärnten. Die
werten Leser wissen ja bereits, dass ich dem Lande sehr zugetan bin. Von der
Schönheit überwältigt und gesättigt von
köstlichen Kärntner Kasnudeln begaben wir uns nach Klagenfurt. Die alten Troubadouren
Element of Crime waren im Lande und spielten ein Konzert par excellence. Das Publikum
war schön bunt gemischt, vom 20 bis 60 Jährigen war alles mit dabei. Als
alternde Indienerdine komme ich natürlich nicht drum rum auch regelmäßig bei
Konzerten dieser Herren vorbeizuschauen. Jedes Mal ein Genuss. Sven Regner, der
nicht nur damals meine Praktikantenzeit bei Swarovski in Tirol in der
morgendlichen Busfahrt versüßte, sondern auch besonders stark mein Bild des
typischen Deutschen mit Herrn Lehmann prägte, hat mir eine schönen Abend
verpasst. Wahrscheinlich hat er mich damals durch das sympathische Erscheinungsbild des
Herrn Lehmanns sogar dazu bewegt ein kurzes Intermezzo in Deutschland
einzulegen. Der Zahn wurde mir aber alsbald gezogen, als mir klar wurde, dass in
good old fucking germany niemand so ist, wie die Figur im Buch. Realität versus Realität
halt.
Da ich in diesem
Jahr schon sehr früh in weihnachtlicher Stimmung bin würde ich ganz gerne dieses
Lied als akustische Beschreibung für den Abend anfügen:
By the way für das Element of Crime Konzert in Klagenfurt vergebe ich 6 von möglichen 10 Punkten auf der Barbaraischen Konzert-dabeigegewesen-Skala.
Labels:
Element of Crime,
Erdmöbel,
Klagenfurt,
Weißes Blatt Papier
Standort:
Klagenfurt, Austria
Sonntag, 15. November 2015
Eine Landpartie Teil 2
Eine verlorene
Wette, bei der ich aber eher als Gewinnerin hervorging brachte mich wieder in
das Schöne am Kleebühl und was als verlorener Wetteinsatz begann, stellte sich
am Laufe des Tages als ein wunderschöner Spaziergang mit einem treuen Begleiter
heraus. Hiermit stelle ich den hübschesten und klügsten Jagdhund der Gegend vor,
bitte sehr: Kuno
![]() |
| Kunobert |
Nachdem wir 3
Stunden in der wunderschönen Landschaft umhergestapft waren und die Schnauze
wirklich jedes Hamsterloch beschnüffelte, kamen wir am Ende des Rundgangs noch
zu einem kleinen Materl, welches irgendwie meine Aufmerksamkeit erregte. Zuerst fiel
mir das Foto der Person auf, die noch sehr jugendlich wirkte, aber danach laß
ich auch die Inschrift und stellte fest, dass es sich bei der Person nicht um
eine Verunglückte handelte, sondern um einen Mordfall. 1957 wurde die
damals gerad 27 Jährige Leopoldine Schwanzer an der kleinen Kreuzung, die nur
durch ein paar Sträucher in der weitläufigen Landschaft gekennzeichnet ist, tot
aufgefunden. Den ganzen Weg nach Hause beschäftigte mich das Bild und nach
einer kurzen Nachfrage bei Einheimischen stellte sich das Ganze auch noch als
ungelöste Kriminalgeschichte der späten 50iger Jahren heraus. Damals kamen in
dieser Gegend 3 Junge Frauen zu Tode und der Täter wurde nie gefasst. Der
schöne Tag endete dann doch mit einem fahlen Beigeschmack, zumindest diese
Sache betreffend. Auf der anderen Seite liesen wir den Tag beim Heurigen Stefan
Bauer in Könnigsbrunn ausklingen und das war ein wahrer Genuss für den Gaumen.
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