Manches Mal, aber
eher ganz selten sitze ich vor diesen Seiten und sie befüllen sich eher zögerlich.
Das digitale Zeitalter gaukelt mir nicht zu selten eine leere Fläche vor, die
einem weißem Blatt Papier sehr ähneln. Meine Gedanken schweifen ab, allerdings
besteht eine leichte Analogie zur eigentlichen Geschichte, die ich hier gerne
erzählen möchte.
Gestern, einer
vierstündige Zugfahrt später, entstieg ich dem Zug im schönen Kärnten. Die
werten Leser wissen ja bereits, dass ich dem Lande sehr zugetan bin. Von der
Schönheit überwältigt und gesättigt von
köstlichen Kärntner Kasnudeln begaben wir uns nach Klagenfurt. Die alten Troubadouren
Element of Crime waren im Lande und spielten ein Konzert par excellence. Das Publikum
war schön bunt gemischt, vom 20 bis 60 Jährigen war alles mit dabei. Als
alternde Indienerdine komme ich natürlich nicht drum rum auch regelmäßig bei
Konzerten dieser Herren vorbeizuschauen. Jedes Mal ein Genuss. Sven Regner, der
nicht nur damals meine Praktikantenzeit bei Swarovski in Tirol in der
morgendlichen Busfahrt versüßte, sondern auch besonders stark mein Bild des
typischen Deutschen mit Herrn Lehmann prägte, hat mir eine schönen Abend
verpasst. Wahrscheinlich hat er mich damals durch das sympathische Erscheinungsbild des
Herrn Lehmanns sogar dazu bewegt ein kurzes Intermezzo in Deutschland
einzulegen. Der Zahn wurde mir aber alsbald gezogen, als mir klar wurde, dass in
good old fucking germany niemand so ist, wie die Figur im Buch. Realität versus Realität
halt.
Da ich in diesem
Jahr schon sehr früh in weihnachtlicher Stimmung bin würde ich ganz gerne dieses
Lied als akustische Beschreibung für den Abend anfügen:
By the way für das Element of Crime Konzert in Klagenfurt vergebe ich 6 von möglichen 10 Punkten auf der Barbaraischen Konzert-dabeigegewesen-Skala.
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