Sonntag, 15. November 2015

Eine Landpartie Teil 2



Eine verlorene Wette, bei der ich aber eher als Gewinnerin hervorging brachte mich wieder in das Schöne am Kleebühl und was als verlorener Wetteinsatz begann, stellte sich am Laufe des Tages als ein wunderschöner Spaziergang mit einem treuen Begleiter heraus. Hiermit stelle ich den hübschesten und klügsten Jagdhund der Gegend vor, bitte sehr: Kuno

Kunobert

Nachdem wir 3 Stunden in der wunderschönen Landschaft umhergestapft waren und die Schnauze wirklich jedes Hamsterloch beschnüffelte, kamen wir am Ende des Rundgangs noch zu einem kleinen Materl, welches irgendwie meine Aufmerksamkeit erregte. Zuerst fiel mir das Foto der Person auf, die noch sehr jugendlich wirkte, aber danach laß ich auch die Inschrift und stellte fest, dass es sich bei der Person nicht um eine Verunglückte handelte, sondern um einen Mordfall. 1957 wurde die damals gerad 27 Jährige Leopoldine Schwanzer an der kleinen Kreuzung, die nur durch ein paar Sträucher in der weitläufigen Landschaft gekennzeichnet ist, tot aufgefunden. Den ganzen Weg nach Hause beschäftigte mich das Bild und nach einer kurzen Nachfrage bei Einheimischen stellte sich das Ganze auch noch als ungelöste Kriminalgeschichte der späten 50iger Jahren heraus. Damals kamen in dieser Gegend 3 Junge Frauen zu Tode und der Täter wurde nie gefasst. Der schöne Tag endete dann doch mit einem fahlen Beigeschmack, zumindest diese Sache betreffend. Auf der anderen Seite liesen wir den Tag beim Heurigen Stefan Bauer in Könnigsbrunn ausklingen und das war ein wahrer Genuss für den Gaumen.

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