Eine verlorene
Wette, bei der ich aber eher als Gewinnerin hervorging brachte mich wieder in
das Schöne am Kleebühl und was als verlorener Wetteinsatz begann, stellte sich
am Laufe des Tages als ein wunderschöner Spaziergang mit einem treuen Begleiter
heraus. Hiermit stelle ich den hübschesten und klügsten Jagdhund der Gegend vor,
bitte sehr: Kuno
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| Kunobert |
Nachdem wir 3
Stunden in der wunderschönen Landschaft umhergestapft waren und die Schnauze
wirklich jedes Hamsterloch beschnüffelte, kamen wir am Ende des Rundgangs noch
zu einem kleinen Materl, welches irgendwie meine Aufmerksamkeit erregte. Zuerst fiel
mir das Foto der Person auf, die noch sehr jugendlich wirkte, aber danach laß
ich auch die Inschrift und stellte fest, dass es sich bei der Person nicht um
eine Verunglückte handelte, sondern um einen Mordfall. 1957 wurde die
damals gerad 27 Jährige Leopoldine Schwanzer an der kleinen Kreuzung, die nur
durch ein paar Sträucher in der weitläufigen Landschaft gekennzeichnet ist, tot
aufgefunden. Den ganzen Weg nach Hause beschäftigte mich das Bild und nach
einer kurzen Nachfrage bei Einheimischen stellte sich das Ganze auch noch als
ungelöste Kriminalgeschichte der späten 50iger Jahren heraus. Damals kamen in
dieser Gegend 3 Junge Frauen zu Tode und der Täter wurde nie gefasst. Der
schöne Tag endete dann doch mit einem fahlen Beigeschmack, zumindest diese
Sache betreffend. Auf der anderen Seite liesen wir den Tag beim Heurigen Stefan
Bauer in Könnigsbrunn ausklingen und das war ein wahrer Genuss für den Gaumen.

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