Freitag, 18. September 2015

Am Tag der toten Ente

Am Tag der toten Ente, oder wann ich mir endlich eingestehe, dass ich bei manchen Konzerten einfach das Durchschnittsalter um mind. 10 Jahre nach oben hebe und somit auch meine  Erwartungshaltung einfach niedriger halten sollte.
Am nach Hause weg fast mit dem Rad nochmals eine Ente überfahren, haarscharf daran vorüber geradelt und dabei knapst an einem Müllwagen vorbei. Gerade noch davon gekommen. Beinahe gab es Doppeltote, aber das nur am Rande.
Manches Mal überkommt es mich, obwohl meine Vorahnung eh schon schlimmstes vermutet und ich gehe auf Konzerte, wo ich einfach nicht mehr der Zielgruppe entspreche. Gestern wars dann mal wieder so weit. Freudigst dem AnnenMayKantereit Konzert im WUK entgegengefiebert. Und dann stand ich da, unter den all den zwanzig Jährigen. Können ja auch nix dafür, dass sie so jung sind. Allerdings die Ironie des Sängers nicht verstehend, der gerade ein Lied singt im Text hinweisend, das Leben mal nicht durch einen 8 Zoll kleinen Schirm zu betrachten. Das ganze Streulicht der Handys leuchtete in diesem Moment meine Falten in Perfektion aus.

Konzerterlebnisfaktor für mich: 3 von möglichen 10 Punkten, weil die Stimme einfach zu schön ist!

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