Eine mich aus meiner Jugend seit langer Zeit begleitende Liebe hat die
Stadt besucht in der ich gerade lebe. Die Spannung auf den Abend war somit groß
und ich weiß nicht, ob meine Vorahnung mich bereits auf das Dargebotene
einstellte, allerdings kam es nicht an das heran, was die Musik als Jugendliche
bei mir in meinem Zimmer an Schönheit und Hoffnung auslöste. Die heilige Trilogie
bestehend aus Conor Oberst, Jochen Distelmeyer und Marshall Chan wird zwar so
schnell nichts von meinem indiedurchsetzen Thron stürzen, aber ihre
Zerrissenheit hat mir einen Stich ins eh schon melancholische Herz versetzt.
Der Abend mit Cat Power war aber trotzdem schön und summend schreibe ich diese
Zeilen: We've lived in bars and danced on tables, hotel, streets and ships that
sail....
Sonntag, 25. Oktober 2015
Freitag, 23. Oktober 2015
Ü
Ich hatte meine Spanier zu Besuch, das war gut so wie immer. Auch so wie immer konnte ich danach feststellen, dass das Fortgehen bis 7 Uhr am Morgen mich für mehere Tage außer Gefecht setzt. Also ich werde Alt, oder besser gesagt ich bin Alt!
Da ich Ihnen mal was anders bieten wollte, habe ich sie ins Ü bei mir ums Eck gebracht und wir haben uns mindesten 3 kg Kasspätzle, die mit einem Liter Butter übergossen waren, reingezogen. Wie immer bei kälterem Wetter wärmstens zu empfehlen. Ihnen hats gut gefallen und als
Grundlage für den Abend war es alle Mal bestens geeignet.
http://www.ue-lokal.at/
Da ich Ihnen mal was anders bieten wollte, habe ich sie ins Ü bei mir ums Eck gebracht und wir haben uns mindesten 3 kg Kasspätzle, die mit einem Liter Butter übergossen waren, reingezogen. Wie immer bei kälterem Wetter wärmstens zu empfehlen. Ihnen hats gut gefallen und als
Grundlage für den Abend war es alle Mal bestens geeignet.
http://www.ue-lokal.at/
Labels:
Ü das Lokal
Standort:
Obere Augartenstraße 46
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Basel is lecker Lie, na ja ich habs versucht
Basel ist so lala. Der Preisunterschied steckt mir noch in den Knochen, oder besser gesagt in der Kreditkarte. Allerdings habe ich auch was tolles entdeckt und sofort zugeschlagen. Nach fünf Jahren ungebrochener Liebe trenne ich mich nun und habe mir eine neue Brille zu gelegt:

Die Marke wird anscheinend in der Schweiz und in Deutschland verkauft, sowie in Italien produziert:
https://de.shopviu.com/en/
Als Soundtrack für Basel würde ich von Großstadtgefüster: Fickt euch Allee empfehlen. Dieses Lied beschreibt gut die Grundstimmung dieser Stadt, besonders wenn ich vom Hotelzimmer aus, auf den Balkon raus gegangen bin und unten den lebendigen Straßenstrich beobachten konnte. Uhii und das in der ordentlichen Schweiz, zzzzz............

Die Marke wird anscheinend in der Schweiz und in Deutschland verkauft, sowie in Italien produziert:
https://de.shopviu.com/en/
Als Soundtrack für Basel würde ich von Großstadtgefüster: Fickt euch Allee empfehlen. Dieses Lied beschreibt gut die Grundstimmung dieser Stadt, besonders wenn ich vom Hotelzimmer aus, auf den Balkon raus gegangen bin und unten den lebendigen Straßenstrich beobachten konnte. Uhii und das in der ordentlichen Schweiz, zzzzz............
Standort:
Basel, Switzerland
Dienstag, 13. Oktober 2015
Sophia, der Tod und ich
Auch wenn ich
Thees Uhlmann als Liedermacher sehr schätze und mein erstes Tomte Shirt immer
noch als Schlafleiberl verwende, was also für dessen Qualität, wie auch
zeitlose Eleganz spricht, war ich von den gelesen Buchauszügen seines
Erstromans nicht so ergriffen. Das ein Musiker viele Lautbilder benützt
leuchtete mir gestern am Abend im Stadtsaal zu Maria Hilf ein und ich fand auch
die Lesung als Entertainment gut, aber die Geschichte packte MICH nicht. Was
aber auch nichts heißt, somit lesen und eine eigene Meinung bilden:
http://www.kiwi-verlag.de/buch/sophia-der-tod-und-ich/978-3-462-04793-6/
Labels:
der Tod und ich,
Sophia
Standort:
Vienna, Austria
Sonntag, 11. Oktober 2015
Pasta alla Norma gabs nicht, dafür aber Fisch im Salzmantel
Beruflich komme ich ja einiges rum, dieses mal hat es mich nach Catania auf Sizilien verschlagen. Die Tomatentagung neigte sich zu Ende und ich wurde mit einem Fisch, nachdem ich mich drei Tage
süditalienischen Machotum gestellt habe, welcher in der Salzkruste gegart daher schwamm, belohnt, aber seht und urteilt selbst:
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| Fisch ganz, im Salzmantel |
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| Reste |
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| Fisch angerichtet am Teller, man staune mit einer Paradeis |
Fisch war nett, allerdings war ich durch die ganze Pasta, Pizza und Co, von den Tagen zuvor übersättigt und konnte es nicht ganz so genießen. Als Dessert gab es Limoneneis mit Minze und frischer Honigmelone, welches hervorragend war.
Allerdings wage ich es hier gar nicht zu schreiben, aber das italienische Essen wird überbewertet. Die besten Tage dieser Küche sind gezählt und wird vom Glanz der alten Zeit überschattet, bzw. lebt von den Einflüssen der Immigranten. Außerdem geht mir das ganze Gerede übers Essen auf die Nerven und dem zu Tode gerösteten Kaffee, denn man nur mit zwei Löffeln Zucker irgendwie runterbekommt kann ich auch nichts abgewinnen, aber das ein anderes mal.
Am Samstag ging es kurz nach Catania. Die Stadt hat einen sympathischen Charme.........
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| .....Straßenimpressionen..... |
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| Wahrzeichen der Stadt |
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| Kirche zur Agata, wo Bellini seine Ruhe fand |
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| Etwas Hochkultur |
Da uns der Regen etwas überraschte gab es noch einen kurzen Abstecher ins Cafe Prestipin: http://www.prestipinoeventi.com/
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| Marzipanfrüchte |
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| Walderdbeeren auf Schlagobers |
Habe ich sehr genossen, danach ging es noch zur Fleißaufgabe. Ich war auf der Suche nach guten sizilianischen Pistazien und siehe da ich habe beim Dealer meines Vertraunes auch welche aus Bronte gefunden.
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| Beste Pistazien aus Bronte am Markt in Catania |
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| Sehr netter Marktverkäufer |
Labels:
Bellinis Grab,
Cafe Pretipin,
Catania,
Pastazien aus Bronte
Standort:
Catania CT, Italy
Sonntag, 4. Oktober 2015
Eine Hommage an Melville, bzw. eine Landpartie auf den Wagram
Nennt mich
Barbara. Vor einigen Jahren – wie lange es wirklich her ist, tut nichts zur
Sache – war eines Tages mein Geldbörse erschreckend leer, und da mich auch
sonst nichts in der Großstadt hielt in der ich mich gerade als moderne Nomadin
befand, dachte ich mir, fahre doch einfach etwas raus aufs Land. Das ist so
meine Methode, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und mein Blut in einen Rausch
zu versetzen. Immer wenn mich tiefe Melancholie überfällt, meine Mundwinkel
herabhängen und sich mir das feuchte rieseln des Regens aufs eh schon betrübte
Gemüt schlägt, wenn ich unwillkürlich vor den Auslagen der Bestatter stehen
bleibe und von jedem Leichenzug unwiderstehlich angezogen werde, kurz, wenn
mich die trüben Stimmungen so überwältigen, dass es aller meiner Kräfte bedarf,
um mich zusammenzunehmen, da ich am liebsten auf die Straße laufen und allen
Passanten an den Haaren ziehen möchte, dann ist es allerhöchste Zeit für mich,
mich auf den Weg zu machen. Das ist die Weise, die ich wähle, anstatt von einer
Brücke zu springen.......
An diesen Samstag
machte ich mich begleitet von einer kleinen Entourage auf den Weg. Das Ziel,
wie in letzter Zeit schon des Öfteren, war der Westen. Mit dem Zug drangen wir
für steirisch sprechende in unbekannte Gebiete vor.
Die Einheimischen
stellten sich als besonders nett und hilfsbereit heraus und so begaben wir uns
auf Entdeckungstour durch einen verwunschen Garten, den sie als Garten Tulln an
allen Ecken anpriesen.
Die herbstliche
Sonne brachte die letzte Blütenpracht und Blätter zum Strahlen und unsere
Seelen lachten mit diesen um die Wette.
Dem leiblichen
Wohl nicht ganz abgeneigt und dem knurren unser Mägen gehör schenkend, gelangten wir dem
Wagramkamm folgend nach Bierbaum.
Die Einkehr
erfolgte beim Dorfheurigen Leopold Bauer. Diese überschlugen sich an
Gastfreundlichkeit und brachten unseren Tisch mit Köstlichkeiten zum Biegen.
Besonders hat es uns die Käseplatte angetan, welche mit köstlichem frischem
Brot und einem fruchtigen Quittenchutney angereichert uns an den Tisch gebracht
wurde. Als den Bäuchen unter den Tischen der Platz zu eng wurde, beschlossen
wir die Heimreise anzutreten. Langsam tuckerte der Zug Richtung Wien und unsere
Melancholie haben wir zurück gelassen.
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